16.05.2018

Einsatzende für fast hundert Einsatzkräfte des THW

Düren. Nach dem Kanaleinsturz in der Renkerstrasse in Düren konnte das THW seinen Einsatz am frühen Donnerstagmorgen (10.05.) nach fast einer Woche erfolgreich beenden.

Quelle: THW/Joachim Nußbaum

Nach der Alarmierung des Ortsverbandes Düren in der Freitagnacht (04.05.) gegen 20:30 waren seitdem ständig unermüdlich Einsatzkräfte aus 20 Ortsverbänden im Einsatz. Am frühen Donnerstagmorgen hieß es dann Einsatzende für alle Einheiten.

Die Aufgaben des THW bei diesem Einsatz waren vielfältig. Der Schwerpunkt richtete sich auf die Umleitung des Abwassers um die defekte Schadensstelle des Kanals, damit dort die Notmaßnahmen beginnen konnten, und die Straße nicht weiter unterspült wurde. Dazu waren acht Fachgruppen Wasserschaden/Pumpen aus ganz NRW mit ihren Großpumpen im Einsatz. Darunter befanden sich drei Pumpen mit einer Kapazität von bis zu 15.000 l/min, dem größten Modul, welches das THW zu bieten hat. Neben mehreren Bergungsgruppen und der Fachgruppe Beleuchtung kamen auch ein Radbagger aus Viersen, sowie ein Teleskoplader des Ortsverbandes Eschweiler zum Einsatz. Die Fachgruppe Logistik aus Aachen übernahm die Verpflegung und die Belieferung mit Kraft- und Verbrauchsstoffen. Der Ortsverband Jülich unterstütze den Einsatz unter anderem mit der Fachgruppe Führung/Kommunikation.

Die Erleichterung war bei allen Einsatzkräften förmlich zu spüren, als diese nach den kräftezehrenden Tagen die Heimfahrt antreten konnten. An dieser Stelle gilt der Dank allen Ortsverbänden, die Teil des Einsatzes waren sowie den zuständigen Regionalstellen und dem DRK Düren. Letztendlich wurde der Einsatz ein Erfolg durch die gute Zusammenarbeit aller Organisationen und Beteiligten.

Zahlen und Fakten:
- Bis zu 100 Einsatzkräften waren gleichzeitig vor Ort
- Helfer aus 20 Ortsverbänden trugen zu dem erfolgreichen Einsatzende bei
- Gesamte Einsatzdauer ca. 128 Stunden
- 70.000 l/min Gesamtpumpleistung standen gleichzeitig zur Verfügung

Folgende Ortsverbände waren beteiligt: Aachen, Bergheim, Bonn, Detmold, Dinslaken, Düren, Eschweiler, Euskirchen, Herzogenrath, Hürtgenwald, Iserlohn, Jülich, Köln-Porz, Krefeld, Nörvenich, Schleiden, Siegburg, Simmerath, Stolberg, Viersen

Text: THW Ortsverband Düren


  • Quelle: THW/Joachim Nußbaum

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