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Horch – Ruf – Klopfmethode: Theorie und Praxis - 14.05.2011

Die Aufgabe der Ortung von verschütteten Personen übernehmen im THW Viersen meist die Helferinnen und Helfer der Fachgruppe Ortung mit ihren Rettungshunden oder mit dem elektronischen Ortungsgerät. Damit aber die klassische Ortung mittels Horch-Ruf-Klopfmethode nicht in Vergessenheit gerät, wird diese regelmäßig auch gemeinsam mit den anderen Fachgruppen des OV Viersen geübt. Denn nicht immer können Rettungshundeteams eingesetzt werden oder steht kurzfristig das elektronische Ortungsgerät zur Verfügung.

Geübt wurde diese Methode mit Fachhelfern auf dem Übungsgelände in Krefeld. Zuerst übten die THW-Einsatzkräfte die Ortung mit der Horch-Ruf-Klopfmethode, anschließend erfolgte die Ortung mittels elektronischem Ortungsgeräts.

Die Horch-Ruf-Klopfmethode in der praktischen Ausbildung

Zur Ortung verteilen sich die Helfer möglichst gleichmäßig in einem Kreis auf dem Trümmerkegel.
Dazu legen sich die Helfer flach hin und horchen an Öffnungen oder Schallleitern in die Trümmer hinein.
Werden keine Geräusche als Lebenszeichen wahrgenommen, so sind die vermissten Eingeschlossenen durch Rufen aufzufordern, sich bemerkbar zu machen.
Erfolgt noch keine Antwort, so bewegen sich die phasenweise unter ständiger Wiederholung des Rufes zur Mitte der Trümmer hin, wobei der Abstand der Helfer
zueinander ständig verringert wird.
Wenn Ruf- und/oder Klopfzeichen von Helfern wahrgenommen werden, weisen sie in die Richtung, aus der diese Zeichen kamen. Dadurch kann der Unterführer einen Schnittpunkt ermitteln, welcher als vermutlicher Aufenthaltsort des Verschütteten anzunehmen ist.

Weitere Informationen:

 
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