|
|
|
|
Ortung - Positionsbestimmung verschütteter Personen und der eigenen Teammitglieder - 24.07.2010
Wenn Menschen eingeschlossen oder verschüttet sind, ist Rettung oft nur durch eine qualifizierte Ortung
möglich. An der Einsatzstelle sind jedoch oft viele Einsatzkräfte verschiedener Hilfsorganisationen
tätig. Der Erfolg eines Ortungseinsatzes hängt aber auch vom Verhalten und Wissen der beteiligten
"Nicht-Ortungskräften" ab. Zur Optimierung der Zusammenarbeit zwischen THW und Feuerwehr fand
am 24. Juli 2010 eine gemeinsame Ausbildung statt. An verschiednen Stationen wurden einzelne Szenarien und
Gerätschaften zur Ortung vorgestellt.
Zuerst zeigten die Viersener THW Rettungshundeteams das Zusammenspiel zwischen Mensch und Hund bei der
Flächensuche und bei der Suche nach verschütteten Personen. Die Viersener Ausbilderin Daniela
Seegers und Bernd Büttgenbach, Ortsbeauftragter THW Viersen, erläuterten die Vorgehensweise der
Teams bei der Suche und gaben Hinweise, wie sich Dritte im Einsatzgebiet zu verhalten haben. Dabei gaben sie
Hinweise zur Witterungsaufnahme, zur Belohnung des Rettungshundes nach der erfolgreichen Suche oder dass die
Hunde Kleidungsstücke nicht anzeigen dürfen.
Zur Ortung verschütteter Personen setzt das THW Viersen nicht nur Rettungshundeteams ein, sondern auch
ein technisches Ortungsgerät. Mit bis zu sechs Bodenschallaufnehmern (Geophone) werden über den
Boden oder Trümmerteilen Geräusche hörbar gemacht, die für das menschliche Ohr so nicht
hörbar sind. Die Feuerwehrkräfte versuchten anhand der Schallsignale den Herkunftsort zu
bestimmten. Dabei zeigten die THW-Helfer die verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten des Ortungsgerätes
vom Infraschallaufnehmer (zum Herztöne hörbar zu machen) bis zur Mikrophon/Lautsprechersonde.
An der nächsten Station erläuterte Bernd Büttgenbach die Einsatzmöglichkeiten von
Wärmebildkameras im Rahmen eines Ortungseinsatzes. Die Praxis zeigt, dass der Bediener einer
Wärmebildkamera die angezeigten Bilder und Informationen genau deuten können muss, da z.B.
bestimmte Metalle einen nicht typischen Wert wiedergeben.
An den beiden letzten Stationen hieß es für jungen Feuerwehrkräfte "ab in den
Keller". An zwei Objekten übten sie die Suche und Bergung von verschütteten Personen und die
Eigensicherung der Einsatzteams.
Zur Mittagszeit versorgte das Verpflegungsteam des THW Ortsverbandes Viersen alle mit gebratenen
Würstchen, Frikadellen und Salate.
Bei der Abschlussbesprechung bedankte sich Bernd Büttgenbach bei allen Beteiligten für die gute
Zusammenarbeit. Gerade das Zusammenspiel aller Einsatzkräfte und das Wissen der Arbeitsweisen der
Anderen ist ein wichtiger Baustein in der erfolgreichen Rettung verletzter Personen.
(79.8 KB)
|
(94.5 KB)
|
(65.3 KB)
|
|
|
|
|
| |
(66.9 KB)
|
(106 KB)
|
(47.3 KB)
|
|
|
|
|
| |
(83.8 KB)
|
(79.1 KB)
|
(128.6 KB)
|
|
|
|
|
| |
(91.2 KB)
|
(91.6 KB)
|
(61.6 KB)
|
|
|
|
|
| |
(111.4 KB)
|
(67.1 KB)
|
(73.8 KB)
|
|
|
|
|
| |
(82.7 KB)
|
(70.6 KB)
|
(95.5 KB)
|
|
|
|
|
| |
|
|
(87.4 KB)
|
|
|
|
|
|
|
|