![]() |
![]() |
| » Home » Berichte » 2005 » 29.01. |
Test des Beleuchtungssystems von SETOLITE - 29.01.2005
Der Einsatz bei dem Scheunenbrand im Niederfeld zeigte deutlich die Grenzen
der THW-Standardausstattung in Sachen Beleuchtung. Auf den Gerätekraftwagen (GKW) sind
1000-Watt-Halogenscheinwerfer für kleinere Ausleuchtungsarbeiten vorhanden. Für größere
Einsätze bietet das Technische Hilfswerk die Fachgruppe (FG) Beleuchtung, doch nicht für jeden
kleineren Einsatz ist die Alarmierung dieser Fachgruppe sinnvoll.
Bei besagtem Einsatz im Niederfeld musste in Höhe des Dachstuhls gearbeitet werden. Da es dunkel war, wurde Beleuchtung benötigt. Wie sich zeigte haben die Halogenscheinwerfer den großen Nachteil, dass sie sehr stark blenden. Der Scheinwerfer muss sich deutlich oberhalb der Augenhöhe der Helfer befinden. Daher sucht man im Ortsverband Viersen derzeit nach Alternativen zum Halogenscheinwerfer. Bei einem Test auf dem Hof des Viersener OV traten ein Halogenscheinwerfer, das Powermoon-System der FG Beleuchtung aus Mönchengladbach und das System ALDEBARAN Serie 1000 der Firma SETOLITE gegeneinander an. Ziel war es, subjektive Bewertungsmaßstäbe für die einzelnen Systeme zu finden. Deutlicher Vorteil des Halogenscheinwerfers ist der geringe Preis. Er liegt deutlich unter den Preisen für Powermoon oder SETOLITE. Diese Systeme liegen etwa gleichauf. Dafür ist die Ausleuchtung durch den Halogenscheinwerfer auch deutlich schlechter als bei den beiden anderen Systemen. Des weiteren blendet das Licht sehr stark. Damit kommen wir zu dem großen Vorteil der Systeme Powermoon und SETOLITE. Beide Systeme erzeugen ein angenehmes Licht. Auch wenn man direkt in die Lichtquelle blickt, wird man nicht geblendet. Trotzdem ist die Ausleuchtung besser als bei dem Halogenscheinwerfer. Das Powermoon-System besticht durch sehr kompakte Bauweise und ein geringes Gewicht. In einem Ballon aus Stoff befindet sich eine HQI-Lampe mit 1000 Watt Leistung. Zur guten Rundumausleuchtung ist der Stoff in der oberen Hälfte mit Aluminium bedampft. Ein Vorschaltgerät steuert den Einschaltvorgang. Ein großer Nachteil dieser Leuchte ist, dass sie nur im abgekühlten Zustand eingeschaltet werden kann. Fällt also kurzzeitig der Strom aus, muss man einige Minuten warten, bevor die Leuchte wieder eingeschaltet werden kann. Die Serie 1000 des Systems ALDEBARAN von SETOLITE ist mit zwei Energiesparleuchten ausgestattet. Im Test war die Ausführung mit 2 x 80 Watt. Es gibt zwei Viererbrücken zum gleichzeitigen Einsatz von vier Leuchten. Eine Viererbrücke ist in quadratischer Form, die andere in Langform. Dadurch kann man die Ausleuchtung fokussieren, was mit dem Powermoon nicht möglich ist. Ein kurzzeitiger Stromausfall ist hier kein Problem - die Leuchten sind sofort wieder betriebsbereit. Sowohl SETOLITE als auch Powermoon haben ein überzeugendes Bild abgegeben. Wegen der größeren Flexibilität hat man sich im OV Viersen jedoch dafür entschieden, das System von SETOLITE in Kürze zu beschaffen. Text: Markus Repges Bilder: Bernd Büttgenbach
|