![]() |
![]() |
| » Home » Berichte » 2004 » 30.07. |
Wochenendgroßübung "Tornado" - 30.07.04Text von Lutz Förster, THW Ortsverband Herzogenrath360 Teilnehmer von verschiedenen Feuerwehren, DRK, belgischen und niederländischen San-Einheiten sowie des THW-Aachen, Schleiden und Herzogenrath fuhren am Wochenende 2 gemeinsame übungen - so nah an der Realität wie möglich. Der noch unter belgischer Verwaltung stehende Truppenübungsplatz Vogelsang bot ideale Vorraussetzungen solche Szenarien darzustellen.Freitag 21:00 - Erdbeben in Wollseifen und Umgebung. Insgesamt 60 Verletztendarsteller, aufwendig durch Spezialisten des DRK geschminkt, wurden in den Gebäudenausgelegt. Nebelmaschinen, Lichterketten und weiteres Equipment gaben der Darstellung eine realistische Note. Perfekt wurde die Darstellung durch den Einsatz von Pyrotechnikern aus den THW-Ortsverbänden Neuss und Ratingen. Brände und Explosionen konnten so fast Real dargestellt werden. Beeindruckt durch das "Inferno" verschafften sich erste Einheiten schnell einen groben überblick. Recht zügig wurden alle vorhandenen Einheiten entsprechend Ihrer Aufgaben und Ihres Können eingesetzt. Die Feuerwehren hatten Personen aus brennenden Häusern zu retten, diese zu löschen, die Wasserversorgung dafür aufzubauen und vieles mehr. Die Helfer des THW wurden eingesetzt komplizierte Bergungsmassnahmen durchzuführen, das Einsatzgelände weitläufig auszuleuchten und die Feuerwehren bei Ihren Aufgaben zu unterstützen. Nach rund 5 Stunden konnte die Übung gegen 2:00 Uhr erfolgreich beendet werden. Samstag Vormittag konnten die Einheiten das tolle Übungsgelände zu weiterer Ausbildung nutzen bevor am Nachmittag ein weitere Einsatzübung durchgeführt wurde. Diesmal hat ein Tornado verheerende Schäden über das Dorf Wollseifen und die Siedlung Vogelsang gebracht. Eingestürtze Häuser begraben Menschen, herabgefallene Stromleitung lösen mehrer Feuer aus. Wieder war die Darstellung mit rund 60 Verletztendarstellern und eingesetztem Equipment der Realität nicht weit hinterher. Vermisste wurden durch die DRK Hundestaffel sowie die biologische Ortung des THW-Ortsverbandes Aachen schnell aufgespürt. Wieder wurden zügig die Einheiten durch die Einsatzleitung, die den ELW2 des Kreises Aachen, stationiert in Alsdorf, eingesetzt. Nach rund 4 Stunden war wieder alles fachmännisch abgearbeitet. Insgesamt konnten aus diesen Übungen viele Erfahrungen für Großschadenslagen mitgenommen werden. Jeder konnte feststellen an welcher Stelle die Ausbildung in Zukunft intensiviert werden muss. Der Samstag Abend war der Kameradschaftspflege gewidmet. Am Sonntag hieß es dann noch aufräumen und die Einsatzbereitschaft nach einem anstrengenden Wochenende wieder herzustellen. Neben den Organisatoren der Feuerwehr und des THW Herzogenrath waren folgende Einheiten Teilnehmer der Übung: FF Alsdorf, FF Würselen-Bardenberg, FF Eschweiler-Weisweiler, FF Nörvenich, DRK Alsdorf, DRK RHS-Aachen, Hundestaffel Luxemburg, Niederländisches Rotes Kreuz, Belgisches Rotes Kreuz, THW OV Aachen, biologische Ortung aus THW OV-Aachen, Mayen, Viersen, THW OV Schleiden und der ELW2 des Kreises Düren (THW OV Jülich) für die Übungsleitung.
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||