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Gemeinsame Ausbildung der Rettungshundestaffeln des DRK, BRH, THW im Kreis Viersen durch die THW Bergungsgruppen der zwei technischen Züge des Ortsverbandes Viersen/Tönisvorst - 30.06.2001

"4 M" standen wieder einmal Pate (diesmal wurden alle "m´s" schnell in die Tat umgesetzt).
Doch von Anfang an. Als sich die jährliche Ausbildung zum Thema "Bergen aus Höhen und Tiefen" einstellte, tauchte seitens der Ausbilder in einer Vorbesprechungsrunde die Frage auf, ob man nicht auch weiteren Organisationen dieAusbildung zu teil werden lassen könne. Nachgedacht wurde hier über die Integration der Rettungshundestaffeln des BRH´s und des DRK´s. Warum Rettungshundestaffeln fragt sich jetzt der Leser? Na weil der OV Viersen/Tönisvorst ebenfalls eine hat, also eine Ortung mit biologischer Komponente eben. Und diese biologische Komponente schon seit mehreren Jahren an dieser Ausbildung teilnimmt. Also schon war es passiert. "4 m", stand mitten im Raum. Nach Durchsicht der Übungsunterlagen aus den vorangegangen Ausbildungsjahren, stellte sich wieder dieses Kribbeln ein. Dieses Kribbeln bedeutet meist viel Arbeit verspricht aber im Gegenzug eine logistische Herausforderung welche nach erfolgreicher Leistung ...... (ja, ja, bla, bla, wie seg ich immer, donnet odder lot et bliefe). Also schnell die "4 m" festmachen und der Grundstein war gelegt.
Schwerpunkt sollte wie jedes Jahr, die Ausbildung mit dem Gerät (Rollgliss, A-Sack, R-Sack, Geschirre usw.) sowie die Gewöhnung an die Höhe, speziell für Hund und Hundeführer, sein. Da dem Ortsverband ein dementsprechendes Übungsobjekt zu Verfügung steht (50m offener Stahlgitterturm), kann hier jeder Hundeführer nach Rücksprache mit den jeweiligen Ausbildern, individuell lange einzelne Übungsabschnitte bewältigen bzw. sie wiederholen. Angeboten wurden hier im einzelnen zehn Stationen die sich wie folgt darstellten.

Station 1 = Einweisung = Theoretische Ausbildung, Seil- und allgemeine Materialkunde


(46.8 KB)

(48.5 KB)

Station 2 = Erste Schritte = Versuche in der Praxis am Dreibock, Selbstversuche am Dreibock, Anlegen der Geschirre

(46 KB)

Station 3 = Kleine Seilbahn = Gewöhnung des Hundes an den Schleifkorb

(33.4 KB)

(29.9 KB)

(51 KB)

(41.5 KB)

Station 4 = Tonnensteg = Als Abstieg von der Station 2, erschwert durch untergelegte Hebekissen (es sollte wackeln)

(44.3 KB)

(47 KB)

(44.5 KB)

(44.1 KB)


(32 KB)

(49.5 KB)

(53.1 KB)

Station 5 = Kriechgang = Stressbewältigung und Vertrauen, da außerhalb Gerätschaften zur Lärmerzeugung liefen (Motorsäge, Notstromaggregat usw.)

(41.9 KB)

(41.6 KB)

(32.6 KB)

(42.7 KB)


(42.1 KB)

Station 6 = Drehleiter = Gewöhnung an das Hundegeschirr und erster Höhenversuch anheben auf ca. 1m um Hund und Hundeführer an den Druck des Geschirrs zu gewöhnen. Nebeneffekt, Gewöhnung an eine horizontale Drehbewegung (Drehen der Leiter um 360°).

(40.3 KB)

(41.3 KB)

(41.2 KB)

(29.9 KB)

(29.2 KB)

(38.4 KB)

(33.5 KB)

(33.4 KB)

Station 7 = Kleiner Galgen = Anheben von Hund und Hundeführer auf die 3m hohe Ausgangsplattform.

(33 KB)

(48 KB)

Station 8 = Fliegender Hund = Anheben von Hund und Hundeführer auf eine selbst zu bestimmende Höhe (max. 25m)

(40.4 KB)

(25.2 KB)

(58.5 KB)

(33.3 KB)

Station 9 = Ablassen = Ablegen und verbleiben vom Hund auf der offenen Gitterrost Plattform. Ablassen vom Hundeführer von 35m und 50m

(37.6 KB)

(43.6 KB)

(57.7 KB)

(39.6 KB)


(30.7 KB)

(36.7 KB)

Station 10 = große Seilbahn = Ablassen von der Plattform

(40.5 KB)

(24.5 KB)

(48.1 KB)

Hier noch einige Fotos ohne Worte

(43.9 KB)

(39.1 KB)

(45.6 KB)

(35.8 KB)

(45.9 KB)

(42.4 KB)

(31.3 KB)

(32.1 KB)

(37.5 KB)

(35 KB)

(20.3 KB)

Für die Statistik:
BRH = 5 Teams mit 1 Ausbilder
DRK = 10 Teams mit 2 Ausbildern
THW = 8 Teams mit 2 Ausbildern
(Team = Hundführer und Hund)
(Ausbilder = Org. eigener Team- Ausbilder)
25 Helfer, und Führungskräfte aus dem OV Viersen/Tönisvorst
420m Seil Rollgliss kpl. mit Zubehör
ca. 800m Sicherungsseil mit Zubehör
17 Stück Personen- Sicherungsgeschirre
3 Stück Hunde- Geschirre
Zahlreiche Umlenkrollen, Karabiener, Anschlagseile usw. usw. usw.
An dieser Stelle nochmals ein Danke an die Ortsverbände Nettetal und Kempen für die Bereitstellung ihrer Ausrüstung.
Ein ganz besonderes Dankeschön geht jedoch an die Geschäftsstelle Mönchengladbach. Hier insbesondere an Frau Fischer und Herrn Baum. Ohne deren spontane Hilfe (Bereitstellung der fehlenden Rollglisse und Sicherungsgeschirre) die Ausbildung mangels Ausrüstung, leicht ins Wanken geraten wäre. Danke Willi!

Ach ja, eins bin ich dem wehrten Leser ja noch schuldig.
"4 m"
"mußte" , "man", "mal" , "machen"
Beliebter Satz bei Besprechungen oder Ideenbörsen. Eigentlich auch kein Problem, solange das 2. "m" personifiziert werden kann. Doch hier liegt meist der Hund begraben (wie der Volksmund zu sagen pflegt). Und gute Ideen verstauben in Schubladen und Aktenordnern. Wer also eine gute Suchmethode kennt um das 2. "m" zu finden, möge sich bitte schnell bei uns melden. Verstärkte Suche, selbst mittels Einsatz der Ortung inklusive der Hunde, brachte bisher nicht den erwünschten Erfolg.
Hinweis in eigener Sache:
Und Bitte, bitte bedenkt eines, nicht immer muß automatisch jedes 2. m den Titel Ortsbeauftragter tragen.  ;-)
Danke
Euer Bernd Büttgenbach
Ortsbeauftragter für den Ortsverband Viersen/Tönisvorst

Wer von den "Hundisten" auch einmal teilnehmen möchte, möge sich bei uns melden. Wie ja bereits erwähnt, findet die Ausbildung mindestens einmal jährlich statt (solange wir die Möglichkeit zur Geländenutzung haben). Nichthundisten sind übrigens auch willkommen, Duracell- Dackel werden jedoch NICHT gestellt. ;-)

Fotos: Sabrina Meinhard, Bernd Büttgenbach
Text: Bernd Büttgenbach

Berticht für die Homepage des Landesverbandes (2 Fotos, 93KB)

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